Payback vs. DeutschlandCard: Welche Karte mehr bringt

Alle Infos auf einen Blick
  • Payback-Punkte sammeln bei Aral, dm etc.
  • DeutschlandCard nutzen bei Edeka, Otto etc.
  • Sieger = Payback, weil mehr Kooperationspartner

Payback vs. DeutschlandCard – Welches Bonusprogramm bringt beim Einkauf mehr? Lohnt sich das Punktesammeln? Alle Vorteile und Nachteile der beiden Konkurrenten findet ihr hier!

Payback vs. DeutschlandCard – was sind Mehrpartner-Programme?

Heutzutage bietet fast jedes Unternehmen sein eigenes Rabattprogramm an – ob Möbelhäuser, Baumärkte oder Lebensmittelgeschäfte: Treue Kunden sollen mit Nachlässen belohnt werden. Schätzungen zufolge sind bundesweit ungefähr 100 Millionen Kundenkarten im Umlauf. Für Verbraucher ist es oft umständlich, an allen Programmen teilzunehmen. Vorteile bieten daher die sogenannten Mehrpartner-Programme, wie Payback und die DeutschlandCard. Diese werden im Folgenden näher vorgestellt.

Tipp: Ihr sucht nach Alternativen zu Payback oder der DeutschlandCard? Dann checkt doch mal das Cashback Portal shopmate aus! Diese bieten Cashback von bis zu 16% für mehr als 740 Shops, so zum Beispiel bei Sixt, Douglas oder dressforless.

Zum Cashbackprogramm von shopmate

Zum Cashbackprogramm von Shoop

Hier eine Übersicht der beiden Bonusprogramme Payback vs. DeutschlandCard im Vergleich:

Payback BonusprogrammDeutschlandCard Bonusprogramm
Partner-Shopsüber 700 Onlineshops und 30 Partnern vor Ortmehr als 10.000 Shops vor Ort und Online
Punkte-Wert100 Punkte = 1€
1 Punkt je 2 € gesammelt
Aktionen zur Vervielfältigung der Punkte
100 Punkte = 1€
1 Punkt je 2 € gesammelt
Coupons & Aktionen für zusätzliche Punkte
Punkte fürs Kassenbon hochladen
eintauschbar gegenPrämien, Warengutscheine, Barauszahlung (ab 2€), Lufthansa Meilen, Spendenbei teilnehmenden Shops an der Kasse verrechnen, Prämien, Spenden
einlösbar ab200 Punkte100 Punkte
Punkte verfallennach 36 Monatennach 36 Monaten
Einsparungen1-2%bis zu 1%
Links zu den ProgrammenDirekt zu PaybackDirekt zur DeutschlandCard

Die Vorteile von Payback

Payback ist ein Bonussystem, bei dem Kunden für den Einkauf bei den Payback-Partnern sogenannte Payback-Punkte erhalten. Einer dieser Punkte hat einen ungefähren Gegenwert von 0,01 Euro. Zu den Partnern zählen neben Aral, dm und Real viele weitere Unternehmen. In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 700 Partner.

Eine Auswahl der teilnehmenden Shops:

Jetzt beim Payback Bonusprogramm anmelden

bei Payback punkten

Über die Payback mobile App könnt ihr auch beim Online Shopping Punkte sammeln und die Coupons direkt in der App aktivieren. Oftmals gibt es Sonderaktionen, bei denen Kunden die Punkte für ihren Einkauf vervielfachen können oder für den Kauf bestimmter Produkte Extrapunkte erhalten. Zusätzlich gibt es Gewinnspiele und Extracoupons. Sobald 200 Punkte gesammelt wurden, können diese eingetauscht werden. Für die Einlösung der Punkte haben Payback-Kunden eine große Auswahl an Möglichkeiten. Sie können gegen Warengutscheine, Prämien und Lufthansa-Bonusmeilen eingetauscht, bar ausgezahlt oder an unterschiedliche Hilfsprojekte gespendet werden.

Achtung: Nicht eingelöste Payback Punkte verfallen, wenn sie älter als 36 Monate sind, zum 30. September im jeweiligen Kalenderjahr. Deswegen am besten nicht zu lange zögern und die Punkte zügig eintauschen!

Zudem vergibt Payback eine eigene Kreditkarte in Form der Payback American Express Karte. Mit dieser können ebenfalls fleißig Punkte gesammelt werden. So gibt es zum Start mindestens 1.000 Punkte geschenkt. Doch wie sieht der Vergleich Payback vs. DeutschlandCard aus?

anmelden bei Payback

Vorteile der DeutschlandCard

Eine Konkurrenz zur Payback-Card ist die sogenannte DeutschlandCard, die ähnlich funktioniert. Auch hier sammeln Kunden beim Einkauf bei den teilnehmenden Unternehmen, wie zum Beispiel 1&1, adidas, Apple, Esso, Asos und Bergfreunde Punkte. In der Regel erhalten Kunden für zwei Euro einen Punkt. Ein Punkt entspricht ca. einem Cent, ebenso wie bei Payback. DeutschlandCard-Inhaber erhalten zudem tolle Angebote oder können an speziellen Coupon-Aktionen teilnehmen. Dabei können viele zusätzliche Punkte eingeheimst werden, zum Beispiel durch eine Vervielfachung oder geschenkte Zusatz-Punkte. Auch mit dem Hochladen eines Kassenbons oder dem Nutzen von Online Prospekten können Punkte gesammelt werden. Ihr könnt mit der DeutschlandCard bei über 10.000 Shops Punkte sammeln.

bei der Deutschlandcard anmelden

Eine Auswahl der teilnehmenden Shops:

Jetzt beim DeutschlandCard Bonusprogramm anmelden

Im Gegensatz zum Payback Programm können schon 100 gesammelte Punkte eingelöst werden. Diese können an der Kasse an teilnehmenden Geschäften verrechnet, gegen Prämien eingetauscht oder gespendet werden. Aber Achtung: Auch hier verfallen nicht eingelöste Punkte nach 36 Monaten.

Deutschlandcard App

Achtung: Die DeutschlandCard wird ihre Services schrittweise bis zum 30.11.2026 einstellen.

Zwischenfazit: Payback vs. DeutschlandCard – das individuelle Einkaufsverhalten ist entscheidend

Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Payback bietet zwar höhere Einsparungen, dafür bietet die Deutschlandcard mehr Kooperationspartner. Der mögliche Rabatt bei der DeutschlandCard beträgt nur ein Prozent, während es bei Payback auch zwei Prozent sein können. Bei Payback könnt ihr auf rund 750 Partner zurückgreifen, bei der DeutschlandCard sogar auf über 10.000. Außerdem gibt es bei beiden regelmäßig Aktionen, bei denen die gesammelten Punkte vervielfältigt werden können oder Zusatz-Punkte vergeben werden. In allen anderen Punkten sind sich beide Programme sehr ähnlich.

Karten vs. Apps – welche Möglichkeiten gibt es?

Viele Unternehmen setzen mittlerweile auf eigene Apps, in denen ihr Punkte sammeln und diese später wieder einlösen könnt. Auch besondere Angebote können so von Mitgliedern gefunden und genutzt werden. Für viele Modemarken gibt es solche Apps schon länger, aber auch viele große Supermärkte ziehen in letzter Zeit nach: Lidl, Rewe, Edeka, Kaufland und Co. haben mittlerweile eigene Apps, mit denen Punkte gesammelt werden können. Auch große Drogeriemärkte, wie dm, Rossmann und Müller setzen auf eigene Apps. Viele dieser Läden und Unternehmen sind dennoch weiterhin Teil von Programmen wie Payback und der Deutschland-Card, bieten aber exklusive Rabatte für App-Nutzerinnen und Nutzer an. Während es also umständlicher ist, für jeden Laden eine neue App installieren zu müssen, werden euch dennoch besonders gute Angebote gemacht, wenn ihr euch anmeldet. Überlegt euch also vorher, für welche Unternehmen sich für euch persönlich eine App-Anmeldung lohnt!

Fazit: Wo lohnt sich das Punktesammeln also mehr? Kundinnen und Kunden sollten bei der Wahl des richtigen Rabattprogrammes ihr eigenes Einkaufsverhalten unter die Lupe nehmen. Ausschlaggebend kann sein, in welchen Geschäften ihr überwiegend einkauft oder welche Unternehmen sich in eurem Umkreis befinden. Wer auch gerne online kauft, ist jedoch mit beiden Karten gut bedient.

Bildnachweis: Vielen Dank an ©stux/pixabay.com!

 

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7 Kommentare zu “Payback vs. DeutschlandCard: Welche Karte mehr bringt”

  1. Susa sagt:

    Ich habe Payback und die Deutschlandcard, Payback bei DM lohnt sich, haben oft 33 fach , 15 fach Punkte.

  2. F.D. sagt:

    Nach langem hick hack, habe ich mich für die Deutschlandkarte entschieden.
    Bei Netto bekomme ich wenigstens ein Angebot, was bei Payback in Peanuts endet.

  3. Andi sagt:

    Es ist richtig, dass bei z.b bei Netto die Preise schon höher angesetzt wurden. Letztendlich verbringt man so viel kostbare Lebens-Zeit bei der Beschäftigung mit Punkten und letztendlich kommt kaum was dabei rum. Was immer wieder vorkommt, dass Punkte gehackt werden und dann steht man sowieso dumm da.

  4. Chris sagt:

    Amazon hat Payback wieder eingeführt.

  5. Claudia sagt:

    Vielen Dank für den Hinweis, dies wurde im Artikel angepasst.

    Viele Grüße,

    die Unideal-Redaktion

  6. Phobos sagt:

    Ich weiss nicht wie alt der Artikel ist aber Amazon hat seit den 1. Juli 2014 kein Payback mehr.

  7. Reissmann, Brigitte sagt:

    Bei Netto Markt sind die Preise bereits höher angesetzt, so das der Rabatt schon mit kalkuliert ist gegenüber Lidl, Aldi oder Norma.

    Das ganze System ist nur eine Beschäftigung des Verkaufspersonal u Verdummung der Kunden.

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