Payback vs. DeutschlandCard: Welche Karte mehr bringt

Alle Infos auf einen Blick
  • Payback-Punkte sammeln bei Aral, dm etc.
  • DeutschlandCard nutzen bei Edeka, Otto etc.
  • Sieger = Payback, weil mehr Kooperationspartner

Payback vs. DeutschlandCard – Welches Bonusprogramm bringt beim Einkauf mehr? Lohnt sich das Punktesammeln? Alle Vorteile und Nachteile der beiden Konkurrenten findet ihr hier!

Payback vs. DeutschlandCard – was sind Mehrpartner-Programme?

Heutzutage bietet fast jedes Unternehmen sein eigenes Rabattprogramm an – ob Möbelhäuser, Baumärkte oder Lebensmittelgeschäfte: Treue Kunden sollen mit Nachlässen belohnt werden. Schätzungen zufolge sind bundesweit ungefähr 100 Millionen Kundenkarten im Umlauf. Für Verbraucher ist es oft umständlich, an allen Programmen teilzunehmen. Vorteile bieten daher die sogenannten Mehrpartner-Programme, wie Payback und die DeutschlandCard. Diese werden im Folgenden näher vorgestellt.

Die Vorteile von Payback

Payback ist ein Bonussystem, bei dem Kunden für den Einkauf bei den Payback-Partnern sogenannte Payback-Punkte erhalten. Einer dieser Punkte hat einen ungefähren Gegenwert von 0,01 Euro. Zu den Partnern zählen neben Aral, Burger King, dm, Real und viele weitere Unternehmen. In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 680 Partner.

Eine Auswahl der teilnehmenden Shops:

Jetzt beim Payback Bonusprogramm anmelden

Über die Payback mobile App könnt ihr auch beim Online Shopping Punktesammeln und die Coupons direkt in der App aktivieren. Oftmals gibt es Sonderaktionen, bei denen Kunden die Punkte für ihren Einkauf vervielfachen können oder für den Kauf bestimmter Produkte Extrapunkte erhalten. Sobald 200 Punkte gesammelt wurden, können diese eingetauscht werden. Für die Einlösung der Punkte haben Payback-Kunden eine große Auswahl an Möglichkeiten. Sie können gegen Warengutscheine, Prämien, Bar ausgezahlt, in Lufthansa-Bonusmeilen eingetauscht oder an unterschiedliche Hilfsprojekte gespendet werden.

Achtung: Nicht eingelöste Payback Punkte verfallen, wenn sie älter als 36 Monate sind, zum 30. September im jeweiligen Kalenderjahr. Deswegen am besten nicht zu lange zögern und die Punkte zügig eintauschen!

Zudem vergibt Payback eine eigene Kreditkarte in Form der Payback American Express Karte. Mit dieser können ebenfalls fleißig Punkte sammeln. So gibt es zum Start mindestens 1.000 Punkte geschenkt. Doch wie sieht der Vergleich Payback vs. DeutschlandCard aus?

Payback vs. DeutschlandCard

Vorteile der DeutschlandCard

Eine Konkurrenz zur Payback-Card ist die sogenannte DeutschlandCard, die ähnlich funktioniert. Auch hier sammeln Kunden beim Einkauf bei den teilnehmenden Unternehmen, wie zum Beispiel Edeka, RWE, Esso, Vergölst und Sonnenklar Punkte. In der Regel erhalten Kunden für zwei Euro einen Punkt. Ein Punkt entspricht ca. einem Cent, ebenso wie bei Payback. DeutschlandCard-Inhaber erhalten zudem tolle Angebote oder können an speziellen Aktionen teilnehmen. Ihr könnt bei über 400 Shops Punktesammeln.

Eine Auswahl der teilnehmenden Shops:

Jetzt beim DeutschlandCard Bonusprogramm anmelden

Im Gegensatz zum Payback Programm können schon 100 gesammelte Punkte eingelöst werden. Dafür gibt es keine Aktionen, bei denen diese vervielfältigt werden. Die gesammelten Punkte können an der Kasse an teilnehmenden Geschäften verrechnet werden, gegen Prämien eingetauscht werden oder gespendet werden. Aber Achtung: Auch hier verfallen nicht eingelöste Punkte nach 36 Monaten.

DeutschlandCard im Vergleich

Payback vs. DeutschlandCard: Das individuelle Einkaufsverhalten ist entscheidend

Im direkten Vergleich hat Payback die Nase vorn: Es hat die meisten Unternehmen sowie viele Online-Unternehmen als Partner, obwohl die DeutschlandCard durchaus auch hochrangige Unternehmen zu ihren Partnern zählen kann. Wer Aktionen nutzt, kann bei Payback Ermäßigungen von bis zu zwei Prozent erhalten. Außerdem gibt es regelmäßig Aktionen, bei denen die gesammelten Punkte vervielfältigt werden. Das gibt es so bei der DeutschlandCard nicht. Der mögliche Rabatt bei dieser beträgt außerdem nur ein Prozent. In allen anderen Punkten sind sich beide Programme sehr ähnlich.

Hier eine Übersicht der beiden Bonusprogramme:

 Payback BonusprogrammDeutschlandCard Bonusprogramm
Partner-Shopsüber 680 vor Ort und onlineüber 400 vor Ort und Online
Punkte-Wert100 Punkte = 1€
1 Punkt je 2 € gesammelt
Aktionen zur Vervielfältigung der Punkte
100 Punkte = 1€
1 Punkt je 2 € gesammelt
eintauschbar gegenPrämien, Warengutscheine, Barauszahlung (ab 2€), Lufthansa Meilen, Spendenbei teilnehmenden Shops an der Kasse verrechnen, Prämien, Spenden
einlösbar ab200 Punkte100 Punkte
Punkte verfallennach 36 Monatennach 36 Monaten
Einsparungen1-2%rund 1%

Fazit
Wo lohnt sich das Punktesammeln also mehr? Der Kunde sollte bei der Wahl des richtigen Rabattprogrammes sein eigenes Einkaufsverhalten unter die Lupe nehmen. Ausschlaggebend ist, in welchen Geschäften er überwiegend einkauft beziehungsweise welche Unternehmen sich in seinem Umkreis befinden, so zum Beispiel eher Edeka, Netto, Real, Rewe oder dm. Nur so kann er seine Rabattkarte häufig einsetzen und wirklich sparen.

Bildnachweis: Vielen Dank an ©stux/pixabay.com!

 

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3 Antworten zu “Payback vs. DeutschlandCard: Welche Karte mehr bringt”

  1. Lebara Black Friday Deals – 3 Monate geschenkt! | Unideal.de sagt:

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  2. Reissmann, Brigitte sagt:

    Bei Netto Markt sind die Preise bereits höher angesetzt, so das der Rabatt schon mit kalkuliert ist gegenüber Lidl, Aldi oder Norma.

    Das ganze System ist nur eine Beschäftigung des Verkaufspersonal u Verdummung der Kunden.

  3. Toms Diskusions - Ecke : Seite 3209 : max.tom sagt:

    […] @tom: https://www.unideal.de/…/…-deutschlandcard-welche-karte-mehr-bringt […]

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