Kreditkarten für Studenten im Vergleich | Unideal.de

Kreditkarten für Studenten im Vergleich

Du suchst nach einer kostenlosen Kreditkarte, um weltweit bezahlen und Geld abheben zu können? Wir haben alle Kreditkarten für Studenten im Vergleich.

Wie die meisten von euch wissen, hat mittlerweile fast jede Bank eine oder gleich mehrere Kreditkarten im Angebot. Doch diese Karten unterscheiden sich sehr in Punkto Kosten, Leistungsumfang und Kreditkartenart. An dieser Stelle erfährst du alles Wissenswerte rund ums Thema Kreditkarten für Studenten:

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Wozu brauche ich eine Kreditkarte?

Für alle die gern reisen und viel im Ausland unterwegs sind, lohnt sich eine Kreditkarte, mit der man weltweit kostenlos bezahlen kann. Mit einer solchen Karte ist es zudem möglich, Geld an Geldautomaten abzuheben. Innerhalb Deutschlands bzw. der Euro-Zone ist dies sogar idR kostenlos, außerhalb der Euro Zone kann ein sogenanntes Auslandsentgeld anfallen. Manche Kreditkartenanbieter punkten zudem mit Versicherungszugaben wie z.B. einer Reise- oder Geldautomaten-Raub-Versicherungen.

Auch wer gerne online shoppt, wird die Vorteile einer Kreditkarte schätzen, denn durch spezielle Sicherheitssysteme kannst du bequem im Netz shoppen und musst dir keine Sorgen um deine Datensicherheit machen.

Welche Kreditkarte ist die Richtige für mich?

Für Studenten ist eine kostenlose Kreditkarte wie die Visa Card der Consors Bank, die Barclaycard oder die DKB Visa Kreditkarte zu empfehlen. Bei allen 3 Kreditkarten fallen keinerlei Jahresgebühren oÄ an. Daher stellen wir dir die 3 Kreditkarten an dieser Stelle kurz vor.

Die Visa Card der Consors Bank ist mit der Eröffnung eines ebenso kostenlosen Girokontos verbunden. Wenn du das Konto eröffnest und innerhalb von 2 Monaten der 1. Gehaltseingang (neben Lohn zählt auch BAföG) auf dem Girokonto verzeichnet wird, erhältst du eine Prämie von 50 Euro. Darüber hinaus bekommst du 10 Cent für jede Zahlung mit der Visa Card. Bei der Kreditkarte handelt es sich um eine Debit Card, d.h. alle Zahlungen und Geldabhebungen (die übrigens generell kostenlos sind) werden sofort von deinem Girokonto abgebucht. Besonders hervorzuheben ist, dass bei der Nutzung im Ausland keinerlei Auslandsentgeld anfällt. Einziges Manko: nach Eröffnung des Kontos steht dir zunächst kein Dispokredit zu Verfügung, da dieser erst nach 3 Gehaltseingängen eingerichtet wird.

Auch die Barclaycard New Visa ist eine dauerhaft kostenlose Kreditkarte. Um diese Kreditkarte erhalten zu können, musst du kein neues Girokonto eröffnen. Für Bargeldabhebungen fallen bei der Barclaycard keine Kosten an, ebenso wenig bei Zahlungen innerhalb Deutschlands bzw. des Euro Raumes. Machst du außerhalb der Euro-Zone Urlaub, fällt ein Auslandsentgeld von akzeptablen 1,99% an. Es handelt sich bei der Kreditkarte um eine Revolving Card, d.h. es sind bei der Rückzahlung auch Ratenzahlungen möglich. Für die Begleichung deiner Schuld fallen in den ersten beiden Monaten keine Zinsen an, danach 18,11%. Besonders praktisch: die Online-Sofortentscheidung teilt dir bei der Beantragung gleich mit, wie hoch dein Verfügungsrahmen ist.

Last but not least die DKB New Visa. Für die Nutzung fallen ebenfalls keinerlei Jahresgebühren an. Ähnlich wie die Visa Card der Consors Bank musst du für die Kreditkarte jedoch ebenfalls ein Girokonto (DKB Cash) eröffnen. Da das Girokonto ebenfalls kostenlos angeboten wird, ist dies jedoch kein Manko, das auch auf anderen Seiten im Kreditkarten-Vergleich nicht zum Punktabzug führt. Bei der DKB New Visa handelt es sich um eine klassische Charge Card, d.h. die Umsätze werden gebündelt einmal monatlich von deinem Konto abgebucht. Positiv hervorzuheben ist, dass du mit der Kreditkarte weltweit kostenlos Bargeld abheben kannst, eine kostenlose Partnerkarte erhältst und dir auch das Guthaben auf der Kreditkarte mit 0,7% verzinst wird. Den Kreditrahmen kannst du bis zu 4 Wochen zinsfrei nutzen. Bei Nutzung außerhalb der Euro-Zone fällt ein Auslandsentgeld von 1,75% an. Dieses wird dir aber von der DKB erstattet. Weiteres Plus: Die DKB hat ein umfangreiches Cashback- und Prämienprogramm. Negativ: Leider unterhält die Bank nur wenige Filialen. Für Rückfragen musst du dich idR mit dem telefonischen Kundenservice begnügen.

Welche Arten von Kreditkarten gibt es?

Es gibt 4 verschiedene Arten von Kreditkarten. Die am häufigsten in Deutschland angebotene Kreditkarte ist die Charge Card. Bei dieser Kreditkarte werden die getätigten Umsätze über einen gewissen Zeitraum gesammelt und anschließend dem Karteninhaber in Rechnung gestellt. Du erhältst somit einen zinsfreien Kredit über den Referenzzeitraum (4 Wochen).

Die Credit Card oder Revolving Card ist die “normale” Kreditkarte, bei der dir die Bank einen zuvor bestimmten Kreditrahmen gewährt. Meistens ist bei diesen Kreditkarten auch eine Ratenzahlung möglich, wobei die Bank vorab einen speziellen monatlich zu zahlenden Mindestbetrag festlegt. Generell gilt: für die Nutzung der Kreditkarte fallen Zinsen an.

Die Debit Card ist im Gegensatz dazu eine reine Karte für den Zahlungsverkehr und direkt mit deinem Girokonto verbunden. Wenn du die Kreditkarte nutzt, werden die Umsätze sofort von deinem Girokonto abgezogen. Weist dein Referenzkonto kein Guthaben auf, so gewähren die meisten Banken einen Dispokredit. Doch Obacht: dieser ist idR mit hohen Zinssätzen verbunden!

Ähnlich wie bei Handyverträgen gibt es außerdem noch die Prepaid Kreditkarte. Wie der Name bereits verrät, basiert ihre Nutzung komplett auf Guthabenbasis. Du kannst die Karte also nur so lange benutzen, wie auch Geld auf der Karte vorhanden ist. Prepaid Kreditkarten eignen sich besonders für Studierende, die ihre Ausgaben komplett unter Kontrolle behalten möchten.

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