Auslandskrankenversicherung für Studenten: Gut gewappnet für den Notfall

Alle Infos auf einen Blick
  • unterschiedliche Regelungen innerhalb und außerhalb der EU beachten
  • normale Versicherung bietet im Ausland oft nur Basisschutz
  • Studenten können besonders günstige Tarife nutzen

Ob Auslandssemester, Praktikum oder Nebenjob in einem fremden Land: Gefahren für die Gesundheit reisen überall mit. Damit Studenten auch im Ausland krankenversichert sind, gilt es im Vorfeld Informationen von der eigenen Krankenkasse einzuholen oder eine spezielle Versicherung abzuschließen.

Ohne Auslandskrankenversicherung schnell aufgeschmissen

Um im Ausland studieren zu können, benötigt man neben fachlichen Qualifikationen auch eine gültige Krankenversicherung, um im Krankheitsfall unkompliziert behandelt zu werden oder Medikamente zu bekommen. Hat man keine gültige Versicherung, muss man alle anfallenden Kosten selber tragen, da man automatisch als Privatpatient zählt. Außerdem wird – wie auch in Deutschland – oft die Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung vorausgesetzt, um an einer Hochschule immatrikuliert zu werden oder um ein Visum zu bekommen. Wer einen Auslandsaufenthalt plant, sollte deshalb eine gültige Versicherung abgestimmt auf persönliche Bedürfnisse wie Dauer oder Leistungsspektrum abschließen. Viele Anbieter wie Mawista bieten speziell für studentische Bedürfnisse Auslandskrankenversicherungen zu einem günstigen Tarif an. Anfallende Beiträge lassen sich direkt auf der Homepage berechnen, so kann man im Vorfeld einfach vergleichen.

Aufenthalt in der EU

Wenn man ein Auslandssemester absolviert, aber trotzdem noch in Deutschland immatrikuliert ist oder seinen Wohnsitz in Deutschland behält, so bleibt der Versicherungsschutz der jeweiligen Krankenkasse bestehen. Dies gilt in der EU, der Schweiz und den EWR-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen) und ist aufgrund des Sozialversicherungsabkommens möglich. Es besagt, dass der Student in genannten Ländern unter Vorlage einer Bescheinigung, die die Krankenkasse ausstellt, alle Leistungen einer Krankenkasse des jeweiligen EU/EWR-Landes erhält. Man sollte sich jedoch vor dem geplanten Aufenthalt informieren, welche Leistungen von der Krankenkasse wirklich gedeckt sind. Viele bieten nur eine Art Grundversicherung an, bei der beispielsweise ein Krankentransport nicht bezahlt wird.

Auslandsaufenthalt außerhalb Europas

Ob als Auslandspraktikant, Au-Pair oder Student im Auslandssemester, wer sich außerhalb Europas aufhält, muss eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Je nach Dauer und Ziel kann man unter verschiedenen Tarifen wählen, auch sollte man mögliche Vorerkrankungen unbedingt erwähnen, da diese unter Umständen nicht mitversichert werden können. Das hängt von der jeweiligen Versicherung ab und kann mit einem Berater abgeklärt werden. Neben dem Preis sollten die Leistungen eine entscheidende Rolle spielen, damit Krankentransport oder auch Heimatbesuch mitversichert sind. Einige Länder wie die USA bieten auch eine Versicherung vor Ort an, diese sind jedoch meist teurer als solche, die vorab in Deutschland abgeschlossen werden. Auch der Aspekt der Selbstbeteiligung sollte vorab geklärt werden, damit man am Ende keine hohen Rechnungen begleichen muss. Gute Auslandskrankenversicherungen für Studenten gibt es bereits ab rund 30 Euro, zum Teil auch ohne Selbstbeteiligung.

(Bild: olly – Fotolia)

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