Studium aktuell – Stress, Überforderung und zu schnelles Tempo haben Hochkonjunktur

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Studium aktuell – Stress, Überforderung und zu schnelles Tempo haben Hochkonjunktur
  • Stressige Phasen und Situationen nehmen bei vielen Studierenden oft überhand
  • Burn-out ist keine Seltenheit
  • Immer mehr Studenten nehmen psychologische Beratung in Anspruch
Bewertung:
 
24.5.2012 von Julia

Kein Lotterleben wie viele denken

Semesterzeit und Ferien unterscheiden sich heutzutage für viele Studenten kaum noch. Referate, mündliche und schriftliche Prüfungen, Hausarbeiten – Im Alltag eines Studenten regiert der Stress.

Lernpensen, Abgabefristen und Co., oftmals wird einem alles zu viel.

Gründe dafür gibt es viele: Die Umstellung auf die Bachelor- und Masterstudiengänge, eigener Leistungsdruck sowie Druck von der Familie, Versagens- oder Zukunftsängste, um nur einige zu nennen.

Zusätzlich ist das Zeitmanagment aufgrund von Nebenjob, sozialen Verpflichtungen und ähnlichem oftmals so chaotisch, dass die verfügbare Zeit zum Studieren darunter leidet.

ACHTUNG: Geht man nicht auf diese Probleme ein, kann das zu psychischen Störungen, Depressionen und am Ende oft sogar zu Burn-out führen.

Auch wenn es immer noch ein Tabuthema ist, in solchen Fällen kann eine psychologische Beratung Hilfe leisten. Der Bedarf ist da und in den letzten Jahren stetig gestiegen.

Beratungsstellen findet ihr heutzutage an vielen Unis sowie auch online (z.B. unter http://www.psychologe.de/beratung/burn-out). Die Mitarbeiter dort versuchen mit Hilfe von Gesprächen und Therapiesitzungen die Auslöser für eure Probleme zu erkennen, mit euch gemeinsam eine Lösung zu finden bzw. suchen bei festgestelltem Krankheitsfall einen Psychotherapeuten für euch.

Fazit: Viele suchen die Schuld einfach bei sich selbst, wenn sie z.B. sehen, dass Kommilitonen bessere Noten erhalten. Sie denken, dass sie mehr an sich arbeiten müssen und geraten so in einen Teufelskreis, der letztendlich oft zur völligen Erschöpfung führen kann.

Belasst es nicht dabei, sondern nehmt die Hilfe an, die euch von Hochschulen, Organisationen und Vereinen angeboten wird.

“Studieren bis zum Umfallen” kann hier nicht die Lösung sein!

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