Service: PC-Kauf zu Weihnachten – Teil 1: Elektro-Großmarkt vs. Online-Gamer-Shop
Weihnachten ist ja bekanntlich die Zeit, in der man sich gerne mal etwas gönnt, auf das man sonst vernünftigerweise eher verzichten würde.
Neben hüftvergoldenden Weihnachtsbraten und lebkuchigen Zuckerbomben trifft das auch auf Großanschaffungen wie PCs zu:
Eeeeeigentlich genügt ja der alte Rechenknecht voll und ganz den eigenen Bedürfnissen, doch in Erwartung kleiner und größerer Weihnachtsfinanzspritzen geht so mancher Computer-Begeisterte in den zombiehaften “Muss-kaufen”-Modus über, den man sonst nur von zalandofizierten Frauen kennt.
Damit ihr im Falle eines akuten Computer-Kauf-Attacke nicht übers Ohr gehauen werdet, habe ich mich mal einige Alternativen beim Kauf von Desktop-PCs unter die Lupe genommen und auch die Angebote einiger Anbieter verglichen.
1. Der Komplett-PC – Elektrokette vs. Gamer-Online-Shop
Möglichst ausgeglichen konfiguriert, auf Herz und Nieren getestet und anschlussfertig ausgeliefert – das erwartet man von einem Komplett-PC.
Eigentlich, so denken wohl die meisten, sollte man hier am bequemsten und günstigsten wegkommen. Doch bei welchem Anbieter lohnt sich der Kauf?
Großanbieter wie Mediamarkt locken ja immer wieder mit vermeintlich günstigen und schnellen Desktop-PCs von Herstellern wie Dell, Acer oder Packard Bell.
Schauen wir uns zum Vergleich mal einen angeblich “extremen” Multimedia-PC von Packard-Bell an: Neben dem Namen lässt auch der Preis von 799 € den Schluss zu, dass es sich hier (zumindest dem Anschein nach) um ein Gerät der gehobeneren Leistungsklasse handeln muss.
Die technischen Eckdaten:
- Core i5-650 Prozessor (4x 3,2 GHz, 4MB Cache)
- Mainboard mit Intel H57 Chipsatz (mATX)
- Arbeitsspeicher: 6GB DDR3-1066 (alle 3 Speicherbänke besetzt)
- Radeon HD 5750 1GB GDDR5
- 1TB Festplatte (7200 U/Min., 8MB Cache)
- Multiformat-DVD-Brenner
- Original Microsoft Windows 7 Home Premium (64 Bit)
Klingt eigentlich ganz ok, oder? Ja, aber nicht zu diesem Preis, muss man leider sagen.
Deutlich wird das, wenn man die Super-Angebote von MIFcom.de zum Vergleich heranzieht. So findet man dort beispielsweise ein i5-750 System mit ATI HD5770-Grafikkarte für lediglich 605 €. Bei Vorauskasse kommen auch ab 500 € keine Versandkosten hinzu.
Hier die wichtigsten technischen Details im Überblick:
- Intel Core i5 750, 4x 2.67GHz
- ASUS P7P55-M, Intel P55
- ATI Radeon HD 5770 1GB GDDR-5
- Multiformat-DVD-Brenner von LG
- Arbeitsspeicher: 4GB Markenspeicher DDR3-1333 CL9
- Festplatte: 500GB Samsung Spinpoint F3 16MB Cache, SATA2
- Silverstone Precision PS02B- Gehäuse mit Netzteil 550W-Netzteil LC-Power LC6550 V2.2
Natürlich ist hier noch kein Betriebssystem enthalten, doch dies dürfte ja oftmals ohnehin schon vorhanden sein.
Selbst wenn man Microsoft Windows 7 Home Premium (64 Bit) mit dazu bestellt und installieren lässt, eine 1TB-Samsung-Festplatte (7200 U/Min., 32 MB Cache) einbauen lässt und den Arbeitsspeicher auf 8GB upgradet (also sogar noch 2 GB mehr als beim MediaMarkt-Pc), kommt man mit 781 € (inklusive Versand) noch immer günstiger als bei MediaMarkt weg.
Zudem bekommt man hier auch einfach die bessere Hardware für sein Geld: schnellere Grafikkarte, schnellerer Hauptprozessor (nicht durch die geringeren Taktraten täuschen lassen, der i5-750 ist schneller als sein Vorgänger), höher getakteter Arbeitsspeicher, (Marken-)Festplatte mit mehr Cache, Asus-Mainboard und ein ordentliches Marken-Gehäuse.
Fazit: Egal ob mit Upgrades oder ohne, der MIFcom-Shop ist günstiger und bietet letztlich auch schlichtweg den besseren PC. Wenn’s schon ein Komplett-PC sein soll, dann bestellt bei einem Online-Fachhändler wie MIFcom. Bei den großen Elektromärkten gibt es hingegen oft nur unausgewogen zusammengestellte Rechner mit viel Noname-Hardware im Inneren.
Morgen kommt dann der Zweite Teil: Einzelteilkauf vs. Online-PC-Konfigurator
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